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Vermisstenfälle

Till Kratzsch

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Offizielle Seite der Behörden: -

Foren: https://www.fredi.org/de/fiches_disparus/kratzsch-till/

Fotos

Kurzfassung:

Geboren: 1982

Vermisst seit: 17.07.1995

Augenfarbe: -

Haarfarbe: Braun

Till Kratzsch (geboren 1982 in Bielefeld) begleitete am 14. Juli

1995 mittags einen Freund aus Bielefeld zum Bahnhof

Zoologischer Garten. Von dort aus verliert sich jede Spur des

Jungen.

Zusammenfassung:

Geändert: 19.03.2020

Jeden Tag verschwinden Menschen in Berlin. Die meisten werden schnell wiedergefunden. Doch manche sind seid Monaten oder gar Jahren

verschollen. Ihre Namen stehen auf den Fahndungslisten der Polizei. Der Tagesspiegel stellt täglich einen von ihnen vor.

Als Till Kratzsch verschwand, war er 13 Jahre alt. Erwachsene nennen das "ein schwieriges Alter". Kinder werden unabhängiger und selbstbewusster,

sie beginnen, ihr Leben selbst zu bestimmen. Sie suchen nach eigenen Wegen.

Als Till Kratzsch verschwand, war seine Mutter wie vor den Kopf gestoßen. "Wir haben immer offen miteinander gesprochen", sagt Claudia Kratzsch,

"und hatten ein ziemlich verbindliches Verhältnis. Doch heute glaube ich, dass Till sensibler dafür war, dass in meiner damaligen Beziehung etwas

nicht stimmte."

Am 14. Juli 1995 begleitete der Schüler einen Freund aus Bielefeld zum Bahnhof Zoo. Dann verlor sich seine Spur. Seit mehr als fünf Jahren sucht

Kriminalhauptkommissar Rainer Horwath von der Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes nach dem Jungen, der inzwischen 19 Jahre alt wäre. Die

Hoffnung, dass Till Kratzsch noch lebt, teilt der Ermittler mit der Mutter des Vermissten. Besonders zwei Hinweise von Zeugen hält Horwath für

glaubhafte Anhaltspunkte, dass Till Kratzsch sich zwischenzeitlich in der Punkerszene aufgehalten hat. Im Sommer 1997 will ein 18-Jähriger Mann aus

Landsberg am Lech den Vermissten am Mannheimer Hauptbahnhof getroffen und dann in einer Fahndungssendung im Fernsehen wiedererkannt

haben. Der Zeuge berichtete, der junge Mann habe ihm erzählt, dass er den Winter auf Korsika verbringen wolle. Und er habe ihm einen Zettel

überreicht, auf den er Strichmännchen gemalt hatte - genau solche, wie sie Till Kratzsch zu zeichnen pflegt. Boulevard Berlin:

Was die Stadt bewegt... Die zweite Spur führte nach Berlin. Im Frühjahr vergangenen Jahres meldeten sich zwei Frauen bei der Polizei. In der Nähe

der damaligen Wagenburg am Bethaniendamm in Kreuzberg begegneten sie einem jungen Mann im Punker-Outfit, den eine der Frauen zunächst für

ihren Stiefbruder hielt. Der Irrtum klärte sich schnell auf. Es war ein anderer. Aber der Stiefbruder sieht Till Kratzsch zum Verwechseln ähnlich.

Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/vermisst-teil-12-till-kratzsch/216966.html
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Till Kratzsch

Zusammenfassung:

Jeden Tag verschwinden Menschen in Berlin. Die meisten

werden schnell wiedergefunden. Doch manche sind seid

Monaten oder gar Jahren verschollen. Ihre Namen stehen auf

den Fahndungslisten der Polizei. Der Tagesspiegel stellt

täglich einen von ihnen vor.

Als Till Kratzsch verschwand, war er 13 Jahre alt. Erwachsene

nennen das "ein schwieriges Alter". Kinder werden

unabhängiger und selbstbewusster, sie beginnen, ihr Leben

selbst zu bestimmen. Sie suchen nach eigenen Wegen.

Als Till Kratzsch verschwand, war seine Mutter wie vor den

Kopf gestoßen. "Wir haben immer offen miteinander

gesprochen", sagt Claudia Kratzsch, "und hatten ein ziemlich

verbindliches Verhältnis. Doch heute glaube ich, dass Till

sensibler dafür war, dass in meiner damaligen Beziehung

etwas nicht stimmte."

Am 14. Juli 1995 begleitete der Schüler einen Freund aus

Bielefeld zum Bahnhof Zoo. Dann verlor sich seine Spur. Seit

mehr als fünf Jahren sucht Kriminalhauptkommissar Rainer

Horwath von der Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes

nach dem Jungen, der inzwischen 19 Jahre alt wäre. Die

Hoffnung, dass Till Kratzsch noch lebt, teilt der Ermittler mit

der Mutter des Vermissten. Besonders zwei Hinweise von

Zeugen hält Horwath für glaubhafte Anhaltspunkte, dass Till

Kratzsch sich zwischenzeitlich in der Punkerszene aufgehalten

hat. Im Sommer 1997 will ein 18-Jähriger Mann aus

Landsberg am Lech den Vermissten am Mannheimer

Hauptbahnhof getroffen und dann in einer Fahndungssendung

im Fernsehen wiedererkannt haben. Der Zeuge berichtete, der

junge Mann habe ihm erzählt, dass er den Winter auf Korsika

verbringen wolle. Und er habe ihm einen Zettel überreicht, auf

den er Strichmännchen gemalt hatte - genau solche, wie sie

Till Kratzsch zu zeichnen pflegt. Boulevard Berlin:

Was die Stadt bewegt... Die zweite Spur führte nach Berlin. Im

Frühjahr vergangenen Jahres meldeten sich zwei Frauen bei

der Polizei. In der Nähe der damaligen Wagenburg am

Bethaniendamm in Kreuzberg begegneten sie einem jungen

Mann im Punker-Outfit, den eine der Frauen zunächst für ihren

Stiefbruder hielt. Der Irrtum klärte sich schnell auf. Es war ein

anderer. Aber der Stiefbruder sieht Till Kratzsch zum

Verwechseln ähnlich.

Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/vermisst- teil-12-till-kratzsch/216966.html

Geboren: 1982

Vermisst seit: 17.07.1995

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